PM 2011

Pressemeldung MEDI Verbund Brandenburg e.V.
vom 12. April 2011

Gesundheitsministerin Anita Tack soll sich öffentlich entschuldigen

Mit großer Empörung haben wir die öffentliche Erklärung der Landesgesundheitsministerin Frau Anita Tack (Die Linke), niedergelassene Ärzte seien ein Auslaufmodell und die Förderung von MVZs mit angestellten Ärzten gehören der Zukunft, vernommen.

Wir stehen hier mit voll auf der Seite des Vorsitzenden der Ärzte-Union Brandenburg, Herrn Dr. Werner Hessel, der die Äußerung der Ministerin auf einer Regionalkonferenz Der Linken am 02.04.2011 in Bad Belzig als eine „Diffamierung eines ganzen Berufsstandes“ bezeichnete.

Viele von uns niedergelassenen Ärzte sind im April 1991 vor 20 Jahren mit großem Risiko in die Selbständigkeit gegangen, haben uns hoch verschuldet, stets um die ärztliche Freiberuflichkeit und Therapiefreiheit gekämpft und einen hohen Preis dafür bezahlt (z. B. Regresse). Uns Ärzten an der Basis ist es zu verdanken, dass dieses meines Erachtens völlig kranke System überhaupt noch funktioniert. Die Patienten haben das lange verstanden und wissen unsere Arbeit hoch zu schätzen. Das sollte der Ministerin sehr klar gemacht werden, denn solche Äußerungen gehen gegen die Bedürfnisse der Bevölkerung.

Nicht die Kassenärztliche Vereinigung hat die Sicherstellung der medizinischen Versorgung der letzten 20 Jahre geleistet, sondern jeder Einzelne von uns Ärzten mit hohem persönlichem Einsatz und den zigfachen Patientenkontakten. Einen kleinen Dank des Vorstandes der KV Brandenburg, der sich selbst im vergangenen Jahr hat ausgiebig feiern lassen, an uns Akteure, hätte man da schon erwarten können.

Im Namen des Vorstandes Medi-Verbund-Brandenburg
Dr. med. Martina Herrmann


Bericht von der Mitgliederversammlung

MEDI-Brandenburg am 19. Februar 2011 in Potsdam

Die Versammlung beginnt pünktlich nach der Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit mit der Wahl des Versammlungsleiters. Dr. Loos wird einstimmig gewählt, danach ebenfalls einstimmig die Tagesordnung beschlossen. Die Versammlung wird fortgesetzt mit dem Bericht des  Vorsitzenden Dr. Loos, der vollständig ebenfalls auf der Website veröffentlicht ist. Im Anschluss wird in Vertretung der entschuldigten Schatzmeisterin de Kassenbericht verlesen. In der Diskussion zu den Berichten wird die solide finanzielle Situation des Vereins betont, ebenso wird nochmals von einigen Mitgliedern unterstrichen, dass alles was im Zusammenhang mit den Wahlen zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg möglich war auch getan wurde, dies aber leider von den Kolleginnen und Kollegen in der Zahl der Stimmen nicht wie erhofft honoriert  wurde.

Nach der Diskussion erfolgt die Entlastung des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung. Nachdem Dr. Loos in seinem Bericht bereits erklärt hatte, nicht mehr für eine Position im Vorstand zur Verfügung zu stehen, wird er zum Leiter der Wahl bestimmt.

Nach kurzer Diskussion wird Dipl.-Med. Heinz Uhlmann für das Amt des Vorsitzenden vorgeschlagen und einstimmig gewählt, Dipl.-Med. Hartmut Kuske und Dr. Martina Herrmann werden ebenfalls einstimmig zu den beiden Stellvertreten benannt und anschließend Manfred Küchen einstimmig in  der Funktion des Schriftführer bestätigt. Alle Gewählten Mitglieder nehmen die Wahl an.

Nach einem Schlusswort des neu gewählten Vorsitzenden wird die Versammlung geschlossen.

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